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Audemars Piguet ultraflach: Geschichte feiner Uhrmacherkunst

· Mamontrevintage

Audemars Piguet ultraflach: Geschichte feiner Uhrmacherkunst — Vintage-Armbanduhr fotografiert von Mamontrevintage

Audemars Piguet und die Kunst der flachen Uhr

Lange vor der Royal Oak entwickelte Audemars Piguet einen internationalen Ruf für raffinierte, außergewöhnlich flache Uhrwerke. Die gezeigte Vintage-Dresswatch mit zwei Zeigern erinnert an dieses technische Erbe.

Audemars Piguet ultraflach: Geschichte feiner Uhrmacherkunst
Originalaufnahme von Mamontrevintage

Die Manufaktur in Le Brassus

Jules-Louis Audemars und Edward-Auguste Piguet gründeten ihre Firma 1875 im Vallée de Joux. Komplizierte Uhren, Repetitionen und Präzisionsmechanismen wurden zu Spezialgebieten. Ein mechanisches Uhrwerk immer flacher zu gestalten, ist dabei eine anspruchsvolle Disziplin.

Audemars Piguet ultraflach: Geschichte feiner Uhrmacherkunst
Originalaufnahme von Mamontrevintage

Ein Jahrhundert extraflacher Uhrwerke

Schon ab den frühen 1920er-Jahren arbeitete die Manufaktur an dünnen Mechanismen. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten extraflache Kaliber die Produktion. Das historische Kaliber 2003 erschien Anfang der 1950er und maß nur 1,64 mm in der Höhe.

Audemars Piguet ultraflach: Geschichte feiner Uhrmacherkunst
Originalaufnahme von Mamontrevintage

Ein Zifferblatt mit zwei Zeigern

Das fotografierte Modell hat ein helles Zifferblatt, feine applizierte Indexe, nur zwei Zeiger und die Aufschrift Audemars Piguet Genève. Das zurückhaltende Gehäuse wird mit einem dunklen Band getragen. Der Boden zeigt die Nummer 79179. Diese Details verkörpern die elegante Zurückhaltung klassischer Dresswatches.

Vor der Royal Oak

Das Kaliber 2003 ist ein wichtiges historisches Beispiel der flachen Uhrmacherei, aber nicht automatisch eine Kaliberbestimmung jeder abgebildeten Vintage-Uhr. Die Royal Oak von 1972 prägte die Marke später auf neue Weise; ihre Tradition extraflacher Uhren war bereits Jahrzehnte alt.

Historisches Werbedokument
Historisches Werbedokument

Historischer Hintergrund

Lange bevor die Royal Oak eine neue Kategorie luxuriöser Sportuhren begründete, war Audemars Piguet für fein ausgeführte Werke und elegante Anzuguhren bekannt. Das historische Kaliber 2003 mit nur etwa 1,64 mm Bauhöhe steht für die anspruchsvolle Miniaturisierung der Schweizer Uhrmacherei im 20. Jahrhundert. Es wird hier als Meilenstein der ultraflachen Uhrwerke beschrieben, nicht als konkrete Werkbestimmung der abgebildeten Uhr. Das schlichte Zweizeiger-Zifferblatt und das flache Profil passen zu dieser Tradition zurückhaltender Eleganz.

Quellen und Dokumentation

  1. apchronicles.audemarspiguet.com
  2. apchronicles.audemarspiguet.com
  3. apchronicles.audemarspiguet.com

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